

Beziehung & Liebe
Beziehung heißt Begegnung
Schwierigkeiten in Beziehungen können sich auf vielfältige Weise zeigen: Nähe fühlt sich unsicher an. Distanz wird als bedrohlich wahrgenommen. Konflikte werden vermieden oder wiederholen sich, ohne gelöst oder zumindest behandelt zu werden. Die Traurigkeit darüber, nicht gesehen oder verstanden zu werden kann sich bis zur Verzweiflung steigern. Die innere Spannung zwischen dem Wunsch nach Verbundenheit und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung kann zu Selbstzweifeln, innerer Unruhe oder emotionalem Rückzug führen.
Die personzentrierte Theorie nach Carl Rogers geht von der Grundannahme aus, dass jeder Mensch über die Fähigkeit verfügt, sich weiterzuentwickeln und stimmige Lösungen für sein Leben zu finden. Dieser Entwicklungsprozess kann jedoch erschwert sein, wenn frühere oder aktuelle Beziehungserfahrungen von Unsicherheit, Anpassung oder Bewertung geprägt sind.
Menschen sind auf Beziehungen angewiesen, um sich zu entfalten. Zugleich streben sie nach Autonomie. Die beiden Bedürfnisse stehen sich aber nicht als Gegensätze gegenüber, sondern sind miteinander verbunden - mehr noch, sie sind wie zwei Seiten derselben Medaille.
In der personzentrierten Beratung erleben Sie einen geschützten Raum, der von Wertschätzung, Empathie und Echtheit geprägt ist. Dadurch wird es Ihnen möglich
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eigene Gefühle und Bedürfnisse klarer wahrzunehmen
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belastende Beziehungsmuster zu verstehen
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Selbstakzeptanz und Vertrauen in sich selbst zu entwickeln
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Beziehungen bewusster und authentischer zu gestalten
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Ambivalenzen, die sich aus Nähe und Distanz ergeben, besser auszuhalten
Veränderung entsteht dabei nicht durch Ratschläge, sondern indem Sie sich und Ihr Beziehungsmuster besser kennen und verstehen lernen. Denn „das merkwürdige Paradoxon ist, dass ich mich erst dann verändern kann, wenn ich mich selbst akzeptiere, wie ich bin.“ (Carl Rogers)

