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Trauer verarbeiten: Wie wir mit Verlust und Trauer umgehen

Autorenbild: Andrea Kolmitzer
Andrea Kolmitzer
vor 8 Minuten
9 Min. Lesezeit


Einen schweren Verlust zu erleiden bedeutet meistens, dass sich das Leben grundlegend ändert. Wer Trauer verarbeiten muss, wird unweigerlich mit der Frage konfrontiert, wie das Leben nach einem Verlust weitergehen kann. Doch Trauer ist zunächst keine Krankheit und auch kein Zustand, der möglichst schnell überwunden werden muss. Sie ist eine natürliche menschliche Reaktion auf Verlust.

Trauer hat viele Gesichter. Sie kann sich als tiefe Traurigkeit zeigen, aber auch als Wut, Angst, Ohnmacht, Verzweiflung oder Leere. Diese Gefühle können einander abwechseln oder “sich vermischen” - oft spürt man wenig bis gar nichts.


Wir trauern nicht nur, wenn jemand stirbt. Auch Trennungen, Abschiede, der Verlust einer Lebensperspektive oder die Erkenntnis, dass bestimmte Möglichkeiten nicht mehr verwirklicht werden können, können Trauer auslösen. Dieser Artikel beschäftigt sich damit, warum wir trauern, wie sich Trauer zeigen kann und was im Umgang mit Trauer unterstützend sein kann.


Inhalt:


Was ist Trauer?

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf den Verlust eines Menschen oder von etwas, das für das eigene Leben von Bedeutung war. Wie intensiv sie erlebt wird und wie lange sie anhält, unterscheidet sich erheblich von Mensch zu Mensch. Viele Verlusterfahrungen können wir gut verarbeiten, ohne Trauerbegleitung oder Psychotherapie zu benötigen.

Wer trauert, erlebt meistens auch Wut, Schuldgefühle, Angst, Hilflosigkeit, Einsamkeit oder emotionale Taubheit. Ein Mensch kann am Vormittag verzweifelt sein und am Nachmittag wieder lachen. Ein guter Tag bedeutet nicht, dass die Trauer vorbei ist; genauso wie ein schlechter Tag nicht heißt, dass man wieder am Anfang steht.

Trauer ist deshalb klar von einer Depression zu unterscheiden. Manche Symptome können ähnlich sein – etwa Schlafprobleme, Erschöpfung, Rückzug oder Konzentrationsschwierigkeiten. Bei einer Depression steht unter anderem eine anhaltend gedrückte Stimmung sowie ausgeprägte Interessens- und Freudlosigkeit  im Vordergrund; eine sorgfältige diagnostische Unterscheidung gehört in fachliche Hände.

Auch intensive oder länger andauernde Trauer ist nicht automatisch krankhaft. Die ICD-11 kennt allerdings die anhaltende Trauerstörung (Prolonged Grief Disorder). Dabei bestehen nach dem Tod einer nahestehenden Person über einen für den sozialen und kulturellen Kontext ungewöhnlich langen Zeitraum ausgeprägte Sehnsucht beziehungsweise eine starke gedankliche Beschäftigung mit der verstorbenen Person und erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag.

Warum trauern wir?

Wir trauern, weil etwas, das Teil unseres Lebens, unserer Beziehungen oder unseres Selbstverständnisses war, nicht mehr in derselben Form vorhanden ist. Deshalb kann Trauer überall dort entstehen, wo etwas Bedeutsames verloren geht. Das kann ein Mensch sein. Es kann aber ebenso eine Beziehung, ein Arbeitsplatz, eine Freundschaft, Gesundheit, Sicherheit, eine vertraute Umgebung oder eine Vorstellung von der eigenen Zukunft sein.


Menschen trauern durchaus auch um etwas, das nie Wirklichkeit geworden ist: um ein nicht gelebtes Leben, einen unerfüllten Kinderwunsch, eine verpasste berufliche Möglichkeit oder um Entscheidungen, die nicht getroffen worden sind.


Trauer nach einem Verlust


Verluste können viele Lebensbereiche betreffen. Der Verlust eines Arbeitsplatzes kann beispielsweise nicht nur finanzielle Sicherheit betreffen, sondern auch soziale Kontakte, Tagesstruktur, Zugehörigkeit und einen Teil der beruflichen Identität.

Ähnliches kann beim Älterwerden, bei gesundheitlichen Veränderungen oder beim Ende einer Lebensphase geschehen. Menschen können um Jugendlichkeit, körperliche Möglichkeiten, Freundschaften oder um die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Familie trauern.

Welche Bedeutung ein Verlust hat, lässt sich deshalb nicht allein von außen beurteilen. Entscheidend ist auch, was das Verlorene für die betreffende Person bedeutet.


Trauer nach dem Tod eines geliebten Menschen


Der Tod eines nahestehenden Menschen gehört zu den einschneidendsten Verlusten, die wir erleben können. Mit einem Menschen verschwinden häufig auch gemeinsame Routinen, Rollen, Zukunftsvorstellungen und ein Stück des vertrauten Alltags.


Der Tod eines Elternteils, einer Beziehungsperson, einer Ehepartner*in oder eines Ehepartners, eines Geschwisters, einer engen Freund*in oder eines engen Freundes kann daher sehr unterschiedlich erlebt werden. Besonders schwer und intensiv wird der Tod des eigenen Kindes erlebt.


Auch die Umstände des Todes spielen eine Rolle. Ein erwartbarer Tod nach langer Krankheit kann anders erlebt werden als ein plötzlicher Unfall, Suizid oder eine andere unerwartete Todesursache. Es gibt deshalb keine sinnvolle Rangordnung, wie schwer ein Verlust „sein darf“.


Trauer nach dem Tod eines Haustiers


Auch der Tod eines Haustiers kann intensive Trauer auslösen. Tiere sind für viele Menschen vertraute Wesen und über Jahre und Jahrzehnte Teil des täglichen Lebens. Ihr Tod verändert Tagesabläufe und Routinen und hinterlässt oftmals eine schmerzhafte Leere.

Wie bei anderen Verlusten gilt: Die Bedeutung einer Beziehung lässt sich nicht von außen festlegen. Abwertende Sätze wie „Es war doch nur ein Tier“ können das Erleben zusätzlich erschweren.


Trauer nach Trennung oder Scheidung


Auch das Ende einer Liebesbeziehung, einer Lebensgemeinschaft oder Ehe wird häufig als schwerer Verlust erlebt. Menschen verlieren dabei nicht nur ihre Partner*in oder ihren Partner, sondern möglicherweise ein gemeinsames Zuhause, soziale Beziehungen, vertraute Rituale und Vorstellungen davon, wie die nächsten Jahre aussehen sollten.


Deshalb kann Liebeskummer nach einer Trennung oder Scheidung einen intensiven Trauerprozess auslösen. Man trauert dann möglicherweise gleichzeitig um die Beziehung, um die gemeinsame Vergangenheit und um eine Zukunft, die es in der vorgestellten Form nicht mehr geben wird.


Trauersymptome und Anzeichen: Wie äußert sich Trauer?


Anzeichen von Trauer können emotional, gedanklich, körperlich und im Verhalten sichtbar werden. Welche Reaktionen auftreten, wie intensiv sie sind und wie lange sie bestehen, ist individuell.


Emotional können unter anderem tiefe Traurigkeit, Sehnsucht, Wut, Angst, Schuldgefühle, Ohnmacht, Verzweiflung, Einsamkeit oder Leere auftreten. Manche Menschen erleben zeitweise auch emotionale Taubheit und wundern sich darüber, dass sie vermeintlich „zu wenig“ fühlen.


Auch Konzentrationsprobleme, häufiges Nachdenken über den Verlust, Vergesslichkeit oder Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen, können vorkommen. Manche Menschen ziehen sich zurück, andere suchen verstärkt die Nähe vertrauter Personen. Wieder andere stürzen sich zunächst in Arbeit oder alltägliche Aufgaben.


Wie reagiert der Körper auf Trauer?


Trauer kann auch körperlich spürbar sein. Häufig berichtet werden etwa Schlafprobleme, Appetitveränderungen, Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder Konzentrationsprobleme.

Dass Trauer körperlich erlebt wird, bedeutet nicht, dass Beschwerden automatisch psychisch verursacht sind. Neue, starke oder anhaltende körperliche Beschwerden sollten deshalb medizinisch abgeklärt werden.


Gerade bei länger anhaltender, stark belastender Trauer zeigen wissenschaftliche Untersuchungen Zusammenhänge mit Schlafproblemen und verschiedenen körperlichen Beschwerden. Die genauen psychologischen und biologischen Mechanismen werden weiterhin erforscht.


Welche Trauerphasen gibt es – und verläuft Trauer wirklich in Phasen?

Die Vorstellung von Trauerphasen ist weit verbreitet. Besonders bekannt sind die fünf Phasen, die mit der schweizerisch-amerikanischen Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross verbunden werden: Nicht-wahrhaben-Wollen, Zorn, Verhandeln, Depression und Akzeptanz.

Dabei ist eine wichtige Einordnung verloren gegangen: Kübler-Ross entwickelte ihre Überlegungen ursprünglich anhand ihrer Arbeit mit sterbenden Menschen. Das Modell wurde später auf die Trauer von Hinterbliebenen übertragen.

Für die Vorstellung, dass trauernde Menschen bestimmte Phasen in einer festgelegten Reihenfolge durchlaufen, gibt es keine überzeugende wissenschaftliche Grundlage. Fachpublikationen kritisieren solche Stufenmodelle deshalb seit Langem.

Das bedeutet nicht, dass Gefühle wie Wut, Verzweiflung oder Akzeptanz nicht vorkommen. Problematisch wird das Modell dort, wo daraus ein Fahrplan entsteht: zuerst Phase eins, anschließend Phase zwei – bis Trauer schließlich „abgeschlossen“ ist. Trauer kann auch wellenförmig verlaufen. Intensive Zeiten können sich mit ruhigeren Phasen abwechseln. Erinnerungen, Jahrestage, Gerüche, Musik oder bestimmte Orte können auch lange nach einem Verlust wieder starke Gefühle hervorrufen.


Wenn Ihre Trauer nicht einem bestimmten Phasenmodell entspricht, bedeutet das daher nicht, dass Sie falsch trauern.


Trauer verarbeiten: Wie geht man „richtig“ mit Trauer um?


Wer nach Möglichkeiten sucht, Trauer zu verarbeiten, findet viele Ratschläge. Einen allgemein gültigen richtigen Weg gibt es jedoch nicht.


Menschen bringen unterschiedliche Lebenserfahrungen, Beziehungen, Ressourcen und Verletzlichkeiten mit. Auch die Art des Verlustes und die gegenwärtige Lebenssituation beeinflussen, was jemand gerade braucht. Je stärker eine Person bereits belastet oder verletzlich ist, desto schwieriger kann es sein, einen zusätzlichen schweren Verlust zu bewältigen.


Trauer und Verlust zu verarbeiten bedeutet deshalb nicht unbedingt, das Verlorene irgendwann hinter sich zu lassen. Es kann vielmehr darum gehen, einen Weg zu finden, den Verlust in das eigene Leben zu integrieren, während neben der Trauer allmählich wieder anderes Erleben Platz bekommt.


Darüber reden kann helfen


Viele Trauernde ziehen sich zeitweise zurück. Das kann ein nachvollziehbares Bedürfnis sein. Gleichzeitig können Beziehungen eine wichtige Ressource sein.


Menschen im Umfeld sind häufig unsicher, was sie zu einer trauernden Person sagen sollen, aus Angst, in ein Fettnäpfchen zu treten oder auch, weil durch den Kontakt mit Trauernden eigene Trauer aktiviert wird. Manche ziehen sich gerade deshalb zurück, obwohl sie eigentlich unterstützen möchten. Für Trauernde kann es hilfreich sein, konkrete Einladungen anzunehmen, selbst um Gesellschaft zu bitten oder anderen aktiv mitzuteilen, was gerade hilfreich ist – und was nicht.


Nicht jede:r möchte mit Freund:innen oder Angehörigen sprechen. Trauergruppen, Selbsthilfegruppen, Trauercafés oder professionelle Beratung können andere Möglichkeiten bieten, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die Trauer kennen oder begleiten. Solche Angebote können insbesondere dann hilfreich sein, wenn im eigenen Umfeld wenig Raum für Gespräche über den Verlust vorhanden ist.


Ein Trauertagebuch führen


Gedanken und Gefühle aufzuschreiben kann hilfreich sein. Tagebuchschreiben ist eine Möglichkeit sein, Gefühle auszudrücken, die sich im Gespräch nur schwer sagen lassen.


Dabei muss nichts „richtig“ formuliert werden. Es können Erinnerungen, Fragen, Dankbarkeit, Konflikte, sowie wütende oder liebevolle Gedanken an die verstorbene beziehungsweise verlorene Person festgehalten werden.


Schreiben ist kein notwendiger Bestandteil von Trauerbewältigung. Wenn es sich nicht hilfreich oder stimmig anfühlt, gibt es keinen Grund, sich dazu zu zwingen.


Spaziergänge und Bewegung


In Zeiten intensiver Trauer können selbst alltägliche Aufgaben viel Kraft kosten. Bewegung muss deshalb weder sportlich noch leistungsorientiert sein.


Ein Spaziergang, eine vertraute Strecke oder andere regelmäßige Bewegung kann Tagesstruktur schaffen und einen zeitweisen Wechsel zwischen der Beschäftigung mit dem Verlust und dem gegenwärtigen Alltag ermöglichen. Gerade dieses Hin- und Herpendeln zwischen verlustbezogenem Erleben und der Hinwendung zum Alltag wird auch in wissenschaftlichen Trauermodellen beschrieben.


Auch hier gilt: Was einer Person Stabilität gibt, kann für eine andere gerade zu viel sein. Im Umgang mit Trauer geht es weniger darum, eine Liste von Empfehlungen abzuarbeiten, als wahrzunehmen, was im jeweiligen Moment tatsächlich hilfreich und möglich ist.


Unterstützung annehmen, wenn die eigene Kraft nicht reicht


Menschen verfügen grundsätzlich über Möglichkeiten, mit Verlust und Trauer umzugehen. Nicht jede Trauer braucht professionelle Begleitung.


Es gibt jedoch Situationen, in denen ein Verlust auf eine bereits hohe Belastung trifft oder die eigenen Ressourcen für die Bewältigung nicht ausreichen. Auch frühere Verlusterfahrungen, die Umstände eines Todes oder fehlende soziale Unterstützung können beeinflussen, wie Trauer erlebt wird.


Wenn Sie über längere Zeit kaum in Ihren Alltag zurückfinden, sich stark zurückziehen oder die Belastung überwältigend bleibt, kann es sinnvoll sein, Unterstützung zu suchen. Das kann eine Trauergruppe, psychologische Beratung, ärztliche Abklärung oder – je nach Situation – Psychotherapie sein. Bei einer anhaltenden Trauerstörung sind Dauer allein und eine bestimmte Monatszahl nicht ausreichend für eine Diagnose; entscheidend sind unter anderem Intensität, Beeinträchtigung und der kulturelle beziehungsweise persönliche Kontext.



Psychologische Beratung bei Trauer und Verlust


Wenn Sie einen Verlust erlebt haben und sich Unterstützung im Umgang mit Ihrer Trauer wünschen, können Sie ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. In einem ersten Gespräch können Sie Ihr Anliegen schildern und in Ruhe klären, ob psychologische Beratung für Ihre derzeitige Situation passend ist.


Wenn Sie wollen, lernen wir uns in einem kostenfreien Erstgespräch kennen. Sie müssen vorher nicht wissen, was Ihnen fehlt. Erfahren Sie mehr zu meinem Angebot auf der Seite Verlust und Trauer; Informationen zu Ablauf und Kosten hier.





Häufige Fragen zu Trauer und Verlust (FAQ)


Wie lange dauert die schlimmste Phase der Trauer?

Dafür gibt es keine allgemeingültige Zeitspanne. Trauer kann Wochen, Monate oder auch über längere Zeit intensiv erlebt werden, und ihre Stärke kann erheblich schwanken.

Die Vorstellung, nach einer bestimmten Anzahl von Wochen oder Monaten müsse das Schlimmste vorbei sein, entspricht nicht der Vielfalt menschlicher Trauerverläufe. Häufig verändert sich Trauer allmählich: Intensive Momente werden seltener oder kürzer und neben dem Verlust entsteht wieder mehr Raum für andere Erfahrungen.


Wie kann man Trauer am besten verarbeiten?

Es gibt keine Methode, die für alle Menschen gleichermaßen funktioniert. Für manche sind Gespräche und soziale Nähe hilfreich, andere brauchen zunächst mehr Rückzug. Bewegung, alltägliche Struktur, Schreiben, Erinnerungsrituale oder der Austausch mit anderen Trauernden können unterstützend erlebt werden.

Entscheidend ist weniger, eine bestimmte Technik anzuwenden, als herauszufinden, was Ihnen persönlich hilft, den Verlust allmählich in Ihr Leben zu integrieren.


Wie komme ich aus der Trauer heraus?

Vielleicht ist „herauskommen“ nicht für jeden Menschen die passendste Vorstellung. Einen bedeutsamen Verlust muss man nicht vergessen, damit das Leben wieder leichter werden kann.

Trauer kann sich verändern. Die Beziehung zu einem verstorbenen Menschen, die Erinnerung an eine frühere Lebensphase oder die Bedeutung eines Verlustes kann Teil der eigenen Lebensgeschichte bleiben, ohne dauerhaft das gesamte Erleben zu bestimmen.

Wenn Sie jedoch über längere Zeit das Gefühl haben, keinerlei Bewegung wahrzunehmen, Ihr Alltag erheblich eingeschränkt ist oder Sie sich zunehmend isolieren, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.


Wie reagiert der Körper auf Trauer?

Trauer ist nicht nur emotional spürbar. Schlafprobleme, Erschöpfung, Appetitveränderungen, Konzentrationsprobleme und Antriebslosigkeit können beispielsweise im Zusammenhang mit Trauer auftreten.

Körperliche Beschwerden sollten dennoch nicht automatisch der Trauer zugeschrieben werden. Besonders neue, starke oder anhaltende Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden.

Trauer zeigt sich bei jedem Menschen anders. Vielleicht ist gerade darin ein wichtiger Gedanke enthalten: Einen Verlust zu verarbeiten bedeutet nicht, auf eine bestimmte Weise zu fühlen oder nach einem vorgegebenen Zeitplan wieder „funktionieren“ zu müssen. Es bedeutet, einen eigenen Umgang mit etwas zu finden, das für das eigene Leben von Bedeutung war.







 
 
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